Die Burg wird mit den Nennungen Heinrichs von Schaunberg und seines gleichnamigen Sohnes bereits in mehreren Quellen des frühen 12. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Auf der hoch auf einem Felssporn gelegenen Burg trotzten die Schaunberger während der so genannten „Schaunberger Fehde“ in den Jahren 1380/81 sogar den Habsburgern. Die Burg war bis zum Tod des letzten männlichen Vertreters dieses Geschlechts, des Grafen Wolfgang (II.), der im Jahre 1559 starb, im Besitz der Herren und Grafen von Schaunberg. Im Erbwege gelangten die Herrschaften Schaunberg und Eferding an das Geschlecht der Starhemberg. In dessen Besitz befindet sich die Burg auch heute noch. Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Bergfried stürzte 1825 zum Teil ein.