Geschichtliches

Die ersten menschlichen Spuren stammen aus der Römerzeit, in der Teile des Aschachtales besiedelt waren. Über Hartkirchen gibt es nur wenige schriftliche Aufzeichnungen aus der alten Zeit, da im Jahre 1626 bei den Bauernkriegen Vieles vernichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung Hartkirchens erfolgte 898.

Im 16. Jahrhundert wütete die Pest in Hartkirchen und forderte tausende Menschenleben, was für eine starke Besiedlung Hartkirchens in der beginnenden Neuzeit spricht. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zogen die Franzosen unter Napoleon hier durch, und dann war über ein Jahrhundert Friede.

Im Jahre 1915 wurde ein 130 ha großes Kriegsgefangenenlager errichtet. Auch während des Zweiten Weltkriegs entstand hier ein Lager. Bei Kriegsende trafen hier die Amerikaner und Russen zusammen. Seither blüht Hartkirchen auf: Die Bevölkerung wuchs aufgrund der günstigen Lage rasch, und Hartkirchen wandelte sich von einer eher bäuerlich beherrschten zu einer blühenden Wohngemeinde mit gut funktionierendem Handel und Gewerbe sowie hoher Lebensqualität.